Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, das Quasifunk nach längerem Dahinsiechen im Frühjahr 2011 zu Grabe getragen wurde. Nachdem wir so viele Jahre so schöne Musik gemacht und jede Menge Konzerte gespielt haben, wollen wir ein wenig in den Schatzkisten wühlen und nach und nach das eine oder andere interessante Material hier auf der Website veröffentlichen. Gedacht ist an Liveaufnahmen, Demos, Videos und allerlei lustige Fotos, die im Laufe der Jahre entstanden sind, dazu ein paar Anekdoten aus dem Bandleben.


Es gibt aber weiterhin musikalische Aktivitäten, wenn diese auch ganz anderer Natur sein werden als die Musik von Quasifunk: Thomas und Markus haben zu einigen Lesungen mit Michael Bammes und Christian Breuer die Musik geliefert und live aufgeführt (»Begrab mich bitte noch einmal, Baby!« — Video auf Youtube).

Nach den positiven Eindrücken dieser Auftritte wurden noch bei einigen andereren Lesungen und Veranstaltungen 2010 und 2011 in Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Solingen Gitarrensynthesizer, Theremin, Mellotron (und manchmal noch mehr Keyboards) ausgepackt um sphärische, düstere oder orchestrale Sounds erklingen zu lassen.

Das nächste Projekt ist bereits in Planung, die ersten Kompositionen fertig. Es wird sich dabei um den Urvater der düsteren Kurzgeschichten handeln: Edgar Allan Poe. Mehr dazu bei Gelegenheit.

Und das Kind muss natürlich auch einen Namen haben: Unser Duo heißt nun »mikroMegas«. (Wobei die Option besteht, sich bei Gelegenheit auch zum Trio oder größer zu verwandeln). Ein erstes Video gibt es hier bei Youtube.

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Willkommen zu ihrem Flug in völlig abgedrehte Sphären — QUASIFUNK sind vor Ort! Leslie-Sounds, irrer Funk, deutsch-sprachige fast-Nonsens-Texte und Percussion-Instrumente, die wohl längst nicht jeder im »Haus« auch nur einmal gesehen hat — nur einige der abgedrehten Merkmale der Düsseldorfer. Und das Beste daran: Das alles war auch noch tanzbar — eine Aufforderung war besonders beim weiblichen Anteil kaum nötig. Enorm detailverliebt und frisch ging es auf der Bühne zu; neben »Final Virus« gibt es wohl kaum eine Band, die ähnlich eigen und fuzzig zu Werke geht. Trotz gewagter Tempi-Wechsel kein Deut sperrig! Eigentlich sollten QUASIFUNK schon längst auf größeren Bühnen stehen - keine Ahnung, wie man einen solchen Sound noch verbessern könnte?!

(Konzertkritik vom Haus der Jugend in Neuss)

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Die allerletzte Besetzung der Band war
(nach dem Ausscheiden von Sänger Matthias):
Felix Walter: Schlagzeug
Christian Thöne: E-Bass
Lissy Szakács: Alt-Saxophon
Markus Wundes: Gitarre
Thomas Waltner: Keyboards, Theremin

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...ach ja - und es gibt immer noch unseren Flashfilm